Weberbauerocereus

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Weberbauerocereus

Weberbauerocereus albus

Systematik
Kerneudikotyledonen
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Trichocereeae
Gattung: Weberbauerocereus
Wissenschaftlicher Name
Weberbauerocereus
Backeb.

Weberbauerocereus ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Der botanische Name der Gattung ehrt den preußischen Biologen August Weberbauer.[1]

Die Arten der Gattung Weberbauerocereus wachsen strauchartig bis baumähnlich, verzweigen an der Basis oder darüber. Sie bilden manchmal Stämme aus. Die säulenförmigen Triebe sind aufrecht oder gebogen und manchmal kletternd. Aus den weißen bis gelblichen, wolligen Areolen entspringen Dornen, die oft kräftig sind.

Die großen, röhren- bis glockenförmigen Blüten sind weißlich, bräunlich rosa oder rötlich und öffnen sich meist in der Nacht. Das Perikarpell und die Blütenröhre sind dicht mit Schuppen und Haaren bedeckt.

Die kugelförmigen, grünlich purpurn bis orangegelben Früchte weisen Durchmesser von 3 bis 5 Zentimeter auf und sind mit auffälligen Haaren besetzt. Der Blütenrest ist ausdauernd, das Fruchtfleisch weiß. Die Früchte enthalten schwarze, glänzende Samen.

Systematik und Verbreitung

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Die Arten der Gattung Weberbauerocereus sind in Peru und im Norden von Chile verbreitet.

Die Erstbeschreibung der Gattung wurde 1942 von Curt Backeberg vorgenommen.[2] Die Typusart der Gattung ist Weberbauerocereus weberbaueri.

Systematik nach N.Korotkova et al. (2021)

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Die Gattung umfasst die folgenden Arten:[3]

Ein Synonym der Gattung ist Meyenia Backeb. (1931, nom. illeg.).[5]

Systematik nach E.F.Anderson/Eggli (2005)

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Zur Gattung gehören die folgenden Arten:[6]

Ein Synonym der Gattung ist Meyenia Backeb. (1931, nom. illeg.).

Einzelnachweise

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  1. Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 255.
  2. Curt Backeberg: Die Diagnosen neuer Gattungen und Untergattungen bzw. einiger Typarten. In: Cactaceae. Jahrbücher der Deutschen Kakteen-Gesellschaft e. V. 1941. Teil 2, 1942, S. 75 (online).
  3. Nadja Korotkova, David Aquino, Salvador Arias, Urs Eggli, Alan Franck, Carlos Gómez-Hinostrosa, Pablo C. Guerrero, Héctor M. Hernández, Andreas Kohlbecker, Matias Köhler, Katja Luther, Lucas C. Majure, Andreas Müller, Detlev Metzing, Reto Nyffeler, Daniel Sánchez, Boris Schlumpberger, Walter G. Berendsohn: Cactaceae at Caryophyllales.org – a dynamic online species-level taxonomic backbone for the family – Electronic supplement. In: Willdenowia. Band 51, Nr. 2, 2021, S. 377–378 (doi:10.3372/wi.51.51208).
  4. Noemí R. Quispe, Alfredo F. Fuentes: Weberbauerocereus madidiensis (Cactaceae), una Nueva Especie del Norte de Bolivia. In: Novon. Band 20, Nr. 3, 2010, S. 325–328 (online).
  5. Nadja Korotkova, David Aquino, Salvador Arias, Urs Eggli, Alan Franck, Carlos Gómez-Hinostrosa, Pablo C. Guerrero, Héctor M. Hernández, Andreas Kohlbecker, Matias Köhler, Katja Luther, Lucas C. Majure, Andreas Müller, Detlev Metzing, Reto Nyffeler, Daniel Sánchez, Boris Schlumpberger, Walter G. Berendsohn: Cactaceae at Caryophyllales.org – a dynamic online species-level taxonomic backbone for the family – Electronic supplement. In: Willdenowia. Band 51, Nr. 2, 2021, S. 377 (doi:10.3372/wi.51.51208).
  6. Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 639–641.
Commons: Weberbauerocereus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien