Sara Evans

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Sara Evans, 2018
Sara Evans 2008

Sara Evans (* 5. Februar 1971 als Sara Linn Evans in Booneville, Missouri) ist eine US-amerikanische Country-Sängerin.

Sara Evans wuchs auf einer Farm in Missouri auf. Im Alter von vier Jahren begann sie zu musizieren. Nur wenig später trat sie erstmals mit zwei Geschwistern als Evans Family Band auf. Mit sechzehn stand sie jeden Samstagabend auf der Bühne einer lokalen Tanzhalle.

1991 zog sie nach Nashville, wo sie zunächst als Kellnerin arbeitete. Hier begegnete sie dem Musiker Craig Schelske. Sie schloss sich seiner Band an und heiratete ihn zwei Jahre später. Die Gruppe unternahm ausgedehnte Tourneen. 1995 kehrte Evans nach Nashville zurück. Der bekannte Songwriter Harlan Howard wurde auf sie aufmerksam und vermittelte einen Schallplattenvertrag mit dem RCA-Label.

Ihr erstes Album, Three Chords and the Truth, erschien 1997. Es erhielt gute Kritiken und brachte ihr eine Academy-of-Country-Music-Awards-Nominierung ein, war aber kommerziell nicht allzu erfolgreich. Den Durchbruch schaffte sie mit ihrem zweiten Album No Place That Far, das vergoldet wurde, nachdem die gleichnamige Single den Spitzenplatz der Country-Charts erobert hatte und sich zusätzlich in der Pop-Hitparade platzieren konnte. Einen Teil der Songs dieses Albums hatte Evans selbst komponiert. Bekannte Größen der Country-Szene wirkten bei den Aufnahmen mit, unter anderem Vince Gill, Martina McBride, George Jones, Alison Krauss und Jamie O’Hara.

Im Jahr 2000 erreichte sie mit der aus ihrem dritten Album ausgekoppelten Single Born to Fly erneut Platz eins der Country-Charts. Das zugehörige Video wurde von der Country Music Association 2001 als „Video des Jahres“ ausgezeichnet. Das Album selbst erreichte doppelten Platinstatus.

2017 gründete Evans ihr eigenes Plattenlabel, „Born to Fly Records“. Als erstes Album erschien hier noch im gleichen Jahr Words.[1]

Im Februar 2023 nahm Evans als Mustang an der neunten Staffel der US-amerikanischen Version von The Masked Singer teil, in der sie den 20. Platz erreichte.[2]

Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3][4]
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 US  Coun­try
1997 Three Chords and the Truth
RCA
Coun­try56
(4 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 1. Juli 1997
1998 No Place That Far
RCA
US116
Gold
Gold

(13 Wo.)US
Coun­try11
(48 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 27. Oktober 1998
2000 Born to Fly
RCA
US55
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(85 Wo.)US
Coun­try6
(104 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 10. Oktober 2000
2003 Restless
RCA
US20
Platin
Platin

(47 Wo.)US
Coun­try3
(104 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 19. August 2003
2005 Real Fine Place
RCA
US3
Platin
Platin

(32 Wo.)US
Coun­try1
(98 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 4. Oktober 2005
2011 Stronger
RCA
US6
Gold
Gold

(33 Wo.)US
Coun­try1
(72 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 8. März 2011
2014 Slow Me Down
RCA
US9
(9 Wo.)US
Coun­try2
(17 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 11. März 2014
At Christmas
RCA
US135
(1 Wo.)US
Coun­try21
(5 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 17. November 2014
2017 Words
RCA
US46
(1 Wo.)US
Coun­try4
(2 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 21. Juli 2017
2020 Copy That
Erstveröffentlichung: 15. Mai 2020
  • 2019: Live from City Winery Nashville
Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3][4]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 US  Coun­try
1999 CMT Girls’ Night Out
BNA
Coun­try30
(13 Wo.)Coun­try
2007 Greatest Hits
RCA
US8
Gold
Gold

(15 Wo.)US
Coun­try3
(77 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 9. Oktober 2007
2013 Playlist: The Very Best of Sara Evans
Legacy
Coun­try73
(1 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 29. Januar 2013

Weitere Kompilationen

  • 2005: Feels Like Home (nur in Läden der Kette Cracker Barrel verkauft)
  • 2006: Always There (nut in Läden der Kette Hallmark Cards verkauft)
  • 2007: The Early Years
  • 2009: I’ll Be Home for Christmas
  • 2019: The Barker Family Band
Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3][4]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 US  Coun­try
1997 True Lies
Three Chords and the Truth
Coun­try59
(6 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 7. April 1997
Three Chords and the Truth
Three Chords and the Truth
Coun­try44
(11 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 6. Juli 1997
Shame About That
Three Chords and the Truth
Coun­try48
(8 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 2. Dezember 1997
1998 Cryin’ Game
No Place That Far
Coun­try56
(10 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 23. Juni 1998
No Place That Far
No Place That Far
US37
(19 Wo.)US
Coun­try1
(30 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 25. September 1998
1999 Fool, I’m a Woman
No Place That Far
Coun­try32
(20 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: März 1999
2000 Born to Fly
Born to Fly
US34
(20 Wo.)US
Coun­try1
(35 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2000
2001 I Could Not Ask for More
Born to Fly
US35
(20 Wo.)US
Coun­try2
(26 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 12. Februar 2001
Saints & Angels
Born to Fly
Coun­try16
(22 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 3. September 2001
2002 I Keep Looking
Born to Fly
US35
(19 Wo.)US
Coun­try5
(32 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 18. März 2002
2003 Backseat of a Greyhound Bus
Restless
Coun­try16
(26 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 3. März 2003
Perfect
Restless
US46
(19 Wo.)US
Coun­try2
(33 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 15. September 2003
2004 Suds in the Bucket
Restless
US33
Platin
Platin

(20 Wo.)US
Coun­try1
(31 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 5. Mai 2004
Tonight
Restless
Coun­try41
(14 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 2. Dezember 2004
2005 A Real Fine Place to Start
Real Fine Place
US38
Gold
Gold

(20 Wo.)US
Coun­try1
(25 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 31. Mai 2005
Cheatin’
Real Fine Place
US69
(12 Wo.)US
Coun­try9
(23 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 31. Oktober 2005
2006 Coalmine
Real Fine Place
Coun­try37
(14 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 22. April 2006
You’ll Always Be My Baby
Real Fine Place
Coun­try13
(30 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 5. September 2006
2007 As If
Greatest Hits
US62
(10 Wo.)US
Coun­try11
(27 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 1. Juni 2007
2008 Some Things Never Change
Greatest Hits
Coun­try26
(20 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 2. Februar 2008
Low
Billy: The Early Years O.S.T.
Coun­try59
(2 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: September 2008
2009 Feels Just Like a Love Song
Coun­try59
(2 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 20. Juli 2009
2010 A Little Bit Stronger
Stronger
US34
Platin
Platin

(21 Wo.)US
Coun­try1
(36 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 27. September 2010
2011 My Heart Can’t Tell You No
Stronger
Coun­try21
(34 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 20. Juni 2011
2012 Anywhere
Stronger
Coun­try53
(4 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 23. Juli 2012
2013 Slow Me Down
Slow Me Down
US89
(5 Wo.)US
Coun­try19
(26 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 23. September 2013
Folgende Lieder erschienen nicht als Single, wurden aber durch das Album zu Download und Streaming bereitgestellt und konnten somit eine Platzierung erlangen:
 
2006 Missing Missouri
Real Fine Place
Coun­try52
(13 Wo.)Coun­try
2007 I’ll Be Home for Christmas
Hear Something Country: Christmas 2007
Coun­try46
(2 Wo.)Coun­try

Weitere Veröffentlichungen

  • 2008: Love You With All My Heart
  • 2014: Put My Heart Down
  • 2017: Marquee Sign
  • 2018: All the Love You Left Me
  • 2018: Long Way Down
  • 2020: If I Can’t Have You
Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3][4]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 US  Coun­try
2000 That’s the Beat of a Heart
King of Nothing
Coun­try22
(28 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: März 2000
The Warren Brothers feat. Sara Evans
2016 Infinite Love
Coun­try39
(1 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 10. Juni 2016
mit Todd Chrisley
  • 2006: The Video Collection
  1. https://tasteofcountry.com/sara-evans-words-cover-story/
  2. Michael Schneider: ‘The Masked Singer’ Season 9 Premiere Reveals First Two Celebrities, Including a Legend Who’s the Show’s Oldest Yet. In: Variety. 15. Februar 2023, abgerufen am 16. Februar 2023 (englisch).
  3. a b c d Chartquellen: US
  4. a b c d Auszeichnungen für Musikverkäufe: US
Commons: Sara Evans – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien