Lemuren
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| Lemuren | ||||||||||||
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Schwarzweißer Vari (Varecia variegata) |
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Lemuriformes | ||||||||||||
| Gray, 1821 |
Die Lemuren (Lemuriformes) sind eine Gruppe von Primaten. Sie fassen alle auf Madagaskar lebenden Tiere dieser Ordnung zusammen.
Lemuren variieren erheblich in ihrer Größe und ihrem Aussehen. Während manche Mausmakis nur 30 Gramm auf die Waage bringen, können Indris über 10 Kilogramm erreichen – ausgestorbene Vertreter waren noch deutlich größer. Gemeinsam sind ihnen unter anderem der Zahnkamm, das sind die nach vorne ragenden Schneide- und Eckzähne des Unterkiefers und eine Putzkralle an der zweiten Zehe der Hinterbeine.
Lemuren leben nur auf Madagaskar und den Komoren. Ihre nächsten Verwandten sind die auf dem afrikanischen Festland und dem südlichen Asien lebenden Loris und Galagos, mit denen sie die Feuchtnasenaffen (früher Halbaffen) bilden.
Die Lemuren umfassen fünf lebende und drei vor kurzem ausgestorbene Familien:
- Gewöhnliche Makis (Lemuridae)
- Katzenmakis (Cheirogaleidae)
- Wieselmakis (Lepilemuridae)
- Indriartige (Indriidae)
- Fingertiere (Daubentoniidae)
- Megaladapidae †
- Archaeolemuridae †
- Palaeopropithecidae †
Der Name der Tiere leitet sich von den Lemures, römischen Totengeistern ab und spielt auf ihre oft nächtliche Lebensweise und ihrer dank der großen Augen markanten Gesichter an.
[Bearbeiten] Literatur
- Thomas Geissmann: Vergleichende Primatologie. Springer, Berlin 2003. ISBN 3540436456

