Konkurrenz (Ökologie)
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Wenn Lebewesen in der Natur die gleichen begrenzten Ressourcen nutzen, stehen sie zueinander in Konkurrenz. Auf einer größeren Skala stehen dabei auch ganze Arten und Biozönosen im Wettbewerb um Ressourcen.
Dieser Wettbewerb führt seinerseits zu einer Konkurrenz zwischen den Lebewesen. Durch die Nutzung der gleichen Ressourcen entsteht ein Mangel, der den Konkurrenzdruck vergrößert und damit ein wichtiger Regulator von Populationsdichten ist. Dieser Druck löst Stress aus und wirkt über diesen als Selektionsfaktor. Für den Fall, dass beide Arten die identische ökologische Nische aufweisen und somit in eine vollständige Konkurrenz eintreten, gilt das Konkurrenzausschlussprinzip.
Man unterscheidet zwischen der
- intraspezifischen Konkurrenz, also dem Wettbewerb um Ressourcen innerhalb einer Art oder Population und der
- interspezifischen Konkurrenz, also dem Wettbewerb um Ressourcen zwischen Individuen verschiedener Arten oder Populationen.
Die Kombination beider Situationen wird mit Art 1 = x und Art 2 = y meist formuliert als:
woraus man für x = 0 oder y = 0 wieder den bekannten Fall der intraspezifischen Konkurrenz erhält.
Übergang zu dimensionslosen Größen führt mit
auf:
Neben den drei trivialen Fixpunkten erhält man einen Fixpunkt bei:
[Bearbeiten] Konkurrenzsituationen
- Nahrungskonkurrenz oder Nährstoffkonkurrenz → Konkurrenz über der Erde um z. B. Licht; unter der Erde um Wasser und Ionen.
- Habitatkonkurrenz → Konkurrenz um den Lebensraum (Reviere, Nistplätze, Wohnhöhlen, ...)
- Paarungspartner (meistens konkurrieren die Männchen um die Weibchen; nur intraspezifisch)








