Claudia Linzer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Claudia Linzer (2015)

Claudia Linzer (* 1979[1] in Lilienfeld[2]) ist eine österreichische Filmeditorin.

Claudia Linzer wuchs in St. Pölten auf, wo sie das Bundesrealgymnasium und Bundesoberstufenrealgymnasium mit musischem Schwerpunkt besuchte.[2] Anschließend studierte sie Publizistik und Kommunikationswissenschaft mit filmtheoretischem Schwerpunkt, das Studium schloss sie 2008 als Mag. phil. ab.[2] Ab 2005 besuchte sie parallel dazu an der Filmakademie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien den Studienzweig Schnitt, dieses Studium schloss sie 2010 als Bakkalaureua der Künste ab.[3] 2018 erwarb sie den Grad Mag. art. im Masterstudium Schnitt bei Hauptfachlehrer Michael Hudecek.[4][2]

Seit 2010 ist sie in der österreichischen Filmbranche als Editorin tätig und arbeitete seitdem unter anderem mit Regisseur Umut Dağ und Regisseurin Barbara Eder zusammen.[3] Für Thank You for Bombing (2015) wurde sie gemeinsam mit Monika Willi mit dem Schnitt-Preis 2016 und dem Österreichischen Filmpreis 2017 ausgezeichnet.[5] Mit Elizabeth T. Spira und der Wega Film arbeitete sie von 2016 bis 2019 an der ORF-Sendung Liebesg’schichten und Heiratssachen.[6][7]

Mit Fieber rund um den Musher Horst Maas führte sie bei ihrem ersten eigenen Film Regie.[8] Weitere Regiearbeiten waren die Fertiggestaltung von Folge 1 bis 8 der 23. Staffel von Liebesg’schichten und Heiratssachen nach dem Tod von Elizabeth T. Spira und der Gestaltung der 9. Folge sowie der Rückblickssendung Elizabeth T. Spira und ihre ‚Liebesg’schichten und Heiratssachen‘ – Streifzüge durch 23 Jahre (gemeinsam mit den redaktionellen Mitarbeiterinnen Stefanie Speiser und Natalie Wimberger).

Claudia Linzer ist Mitglied der Akademie des Österreichischen Films und der Europäischen Filmakademie, seit 2014 ist sie auch Vorstandsmitglied im Österreichischen Verband Filmschnitt.[9][10] Außerdem ist sie Vorstandsmitglied im Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden[11][12] und bei FC Gloria. Sie lebt und arbeitet in Wien.[3]

Auszeichnungen und Nominierungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Claudia Linzer mit Monika Willi beim Österreichischen Filmpreis 2017

Filmografie (Auswahl)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Commons: Claudia Linzer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Österreichischer Verband Filmschnitt / Austrian Editors Association: Claudia Linzer (Memento vom 26. Juni 2019 im Internet Archive)
  2. a b c d Österreichischer Verband Filmschnitt / Austrian Editors Association: Claudia Linzer. Abgerufen am 27. Juni 2019.
  3. a b c FC Gloria – Frauen Vernetzung Film (Memento vom 18. Dezember 2016 im Internet Archive). Abgerufen am 18. Dezember 2016.
  4. a b Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: mdw Würdigungspreise 2018. Abgerufen am 11. Februar 2019.
  5. a b filmportal.de: Die Schnitt Preis Gewinner 2016. Artikel vom 25. Oktober 2016, abgerufen am 18. Dezember 2016.
  6. Elizabeth T. Spiras TV-Vermächtnis: Letzte „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ der „Königin der Herzen“ präsentiert. Abgerufen am 24. Juni 2019.
  7. "Liebesg’schichten und Heiratssachen": Elizabeth T. Spira verkuppelt posthum. Abgerufen am 24. Juni 2019.
  8. Martin Gruber-Dorninger: Claudia Linzers Debüt: Ein Film mit Leidenschaft. In: Niederösterreichische Nachrichten. 14. Oktober 2019, abgerufen am 15. Oktober 2019.
  9. Editoren - Filmplus – Forum für Filmschnitt und Montagekunst (Memento vom 18. Dezember 2016 im Internet Archive). Abgerufen am 18. Dezember 2016.
  10. Mitglieder. Akademie des Österreichischen Films, 18. Dezember 2016, archiviert vom Original am 12. April 2017; abgerufen am 18. Dezember 2016.
  11. Drei Fragen an … Claudia Linzer. In: kameramann.de. 19. Dezember 2019, abgerufen am 19. Dezember 2019.
  12. Vorstand des Dachverbandes. In: Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden. Abgerufen am 19. Dezember 2019.