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Riesenlemur

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Riesenlemur (Megaladapis) lebte in Madagaskar und starb am Endes des Pleistozän aus. Er hatte eine ähnliche Gestalt wie das zu dieser Zeit in Südamerika lebende Riesenfaultier, besaß aber langgliedrige Finger anstelle von Krallen. Er hatte eine schwarz-weiß-graues Fell, die Augen blickten seitwärts (wie bei Pferden) und auch das Gebiss besaß große Mahlzähne wie die heutiger Gras- und Blätterfresser.

Ähnlich wie das Riesenfaultier war der Riesenlemur, trotz seines Gewichtes, hervorragend an das Leben auf Bäumen angepasst. Am Boden konnte er sich wahrscheinlich jedoch nur langsam und schwerfällig bewegen. Dies könnte auch ein Grund für sein Aussterben sein, denn am Ende des Pleistozän gab es auf Madagaskar einige schwere Dürreperioden, so dass der Riesenlemur wohl nicht mehr genügend Nahrung auf den Bäumen fand, und gezwungen war, sich auf dem Boden auf Nahrungssuche zu begeben.

Zu diesem Zeitpunkt trafen außerdem die ersten Menschen auf Madagaskar ein, und trugen wahrscheinlich durch Bejagung und Brandrodung mit zum Aussterben des Riesenlemurs bei.

Es gab drei Arten:


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