HSH Nordbank
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| HSH Nordbank AG | |
|---|---|
| Unternehmensform | AG |
| Gründung | 2. Juni 2003 |
| Unternehmenssitz | Hamburg und Kiel |
| Unternehmensleitung |
|
| Mitarbeiter | 4.909 Mitarbeiter (Stand 30.06.2008) |
| Website | www.hsh-nordbank.de |
Die HSH Nordbank AG (HSH für hamburgisch-schleswig-holsteinisch) ist am 2. Juni 2003 rechtswirksam aus der Fusion der Hamburgischen Landesbank mit der Landesbank Schleswig-Holstein (LB Kiel) entstanden.
Sie ist eine Regionalbank im Norden Europas mit den beiden Hauptsitzen Hamburg und Kiel und verfügt über weltweite Niederlassungen und Repräsentanzen. In ihrer Kernregion Hamburg und Schleswig-Holstein ist sie eine führende Bank für Geschäftskunden. Als internationaler Spezialfinanzierer liegt der Schwerpunkt auf Transport und Immobilien. Im Transportbereich deckt die HSH Nordbank die gesamte Wertschöpfungskette ab und ist ein bedeutender Schiffsfinanzierer. Sie verfügt über eine Bilanzsumme von 204 Mrd. Euro und beschäftigt weltweit 4.909 Mitarbeiter (30. Juni 2008).
Eigentümer der HSH Nordbank sind die Freie und Hansestadt Hamburg (30,41 %), das Land Schleswig-Holstein (29,10 %), der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein (14,82 %) sowie der amerikanische Finanzinvestor J.C. Flowers & Co. LLC (25,67 %), der 2006 die Anteile der WestLB übernahm. Damit entstand die erste Investition eines privaten Investors bei einer deutschen Landesbank.
Seit dem 4. Juli 2007 ist die HSH Nordbank Namensgeber des Hamburger Fußballstadions HSH Nordbank Arena.
[Bearbeiten] Auswirkungen der Finanzkrise
Im Zuge der Finanzkrise musste die HSH Nordbank Wertberichtigungen durchführen, sodass sich die bisherigen Gesamtabschreibungen im September 2008, laut Pressemeldungen auf rund 1,1 Milliarden Euro belaufen. Das Institut musste somit Belastungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und der Neubewertungsrücklage in Höhe von 2,4 Mrd. Euro verkraften.[1]
Am 24. Oktober 2008 bestätigte der schleswig-holsteinische Finanzminister Rainer Wiegard dem Norddeutschen Rundfunk, dass die HSH Nordbank den deutschen Finanzmarktstabilisierungsfonds in Anspruch nehmen muss.[2] Am 3. November 2008 teilte die HSH Nordbank in einer Pressemeldung mit, dass sie bei der Finanzmarktstabilisierungsanstalt einen Garantierahmen von bis zu 30 Milliarden Euro beantragen wird.[3] Am 10. November 2008 trat Hans Berger wegen der Finanzmarktkrise von seinem Amt als Vorstandsvorsitzender der HSH Nordbank zurück, Vorstandsmitglied Dirk Jens Nonnenmacher wird den Vorstandsvorsitz bis auf Weiteres übernehmen.[4]
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Nina Luttmer, Financial Times Deutschland: HSH schreibt abermals 500 Mio ab, 25. September 2008
- ↑ Schleswig-Holstein Magazin im NDR Fernsehen: HSH Nordbank ist offenbar auf staatliche Hilfe angewiesen, 24. Oktober 2008
- ↑ Pressemitteilung vom 3. November 2008: Pressemitteilung: HSH Nordbank nutzt Garantiefonds - abgerufen am 3. November 2008
- ↑ Pressemitteilung: Vorstandsvorsitzender Hans Berger tritt zurück - abgerufen am 10. November 2008
Landesbank Baden-Württemberg | BayernLB | HSH Nordbank | Landesbank Hessen-Thüringen | NORD/LB | SaarLB | WestLB | Landesbank Berlin | Bremer Landesbank
Koordinaten: 54° 19′ 27″ n. Br., 10° 8′ 10″ ö. L.

