„Burkhard Schaeder“ – Versionsunterschied

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== Leben ==
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Nach dem Studium (1960–1967) der Germanistik, Geschichte, Philosophie und Sprachwissenschaft an der [[Universität Bonn]] und der FU Berlin war er von 1967 bis 1976 wissenschaftlicher Angestellter bei der Forschungsgruppe LIMAS (Linguistik und maschinelle Sprachverarbeitung) in Bonn. Nach der Promotion 1979 zum Dr. phil an der [[Universität Essen]] war er von 1979 bis 1988 wissenschaftlicher Assistent (Linguistik der deutschen Sprache) am Fachbereich 3 Literatur- und Sprachwissenschaften der Universität-Gesamthochschule Essen. Nach der Habilitation 1987 (Venia legendi: Germanistik/Sprachwissenschaft) war er von 1989 bis zu seiner Emeritierung 2003 [[Universitätsprofessor]] für Germanistik/Linguistik/Fachsprachliche Kommunikation im Deutschen am Fachbereich 3 Sprach- und Literaturwissenschaften der [[Gesamthochschule Siegen]].
Schaeder studierte von 1960 bis 1967 Germanistik, Geschichte, Philosophie und Sprachwissenschaft an der [[Universität Bonn]] und der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]]. Anschließend war er in Bonn als wissenschaftlicher Angestellter tätig: bis 1976 bei der Forschungsgruppe LIMAS (Linguistik und maschinelle Sprachverarbeitung) und danach bis 1979 bei der Bonner „Forschungsstelle Öffentlicher Sprachgebrauch“ des Mannheimer [[Leibniz-Institut für Deutsche Sprache|Instituts für deutsche Sprache]].
Nach der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum ''Dr. phil.'' an der [[Universität Essen]] im Jahr 1979 wirkte er bis 1988 als wissenschaftlicher Assistent (Linguistik der deutschen Sprache) am Fachbereich 3 Literatur- und Sprachwissenschaften der Universität-Gesamthochschule Essen. 1987 [[Habilitation|habilitierte]] er sich ([[Lehrberechtigung|Venia legendi]] für Germanistik/Sprachwissenschaft) und war von 1989 bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahr 2003 [[Universitätsprofessor]] für Germanistik/Linguistik/Fachsprachliche Kommunikation im Deutschen am Fachbereich 3 Sprach- und Literaturwissenschaften der [[Gesamthochschule Siegen]].


Seine Forschungsschwerpunkte waren Grammatik und Lexikologie des Deutschen, Fachsprachen und Angewandte Sprachwissenschaft, Sprach- und Fachlexikographie und Orthographie.
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* [https://www.uni-siegen.de/start/news/personalia/353767.html Nachruf auf Burkhard Schaeder] auf der Website der Universität Siegen
* [https://www.uni-siegen.de/start/news/personalia/353767.html Nachruf auf Burkhard Schaeder] auf der Website der [[Universität Siegen]]
* [https://web.archive.org/web/20030921024642/http://www.lissie.uni-siegen.de/lehrschaeder.htm lissie.uni-siegen.de]
* [https://web.archive.org/web/20030921024642/http://www.lissie.uni-siegen.de/lehrschaeder.htm Profil von Burkhard Schaeder] bei der Universität Siegen <small>(archiviert vom [http://www.lissie.uni-siegen.de/lehrschaeder.htm Original] im ''[[Internet Archive]]'' am 21. September 2003)</small>
* [http://www2.arts.u-szeged.hu/gema/zeitung/03/interviews_schaeder.htm arts.u-szeged.hu]
* [http://www2.arts.u-szeged.hu/gema/zeitung/03/interviews_schaeder.htm Interview mit Burkhard Schaeder] in der Zeitung des Germanistischen Instituts der [[Universität Szeged]]


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Aktuelle Version vom 17. Mai 2024, 22:31 Uhr

Burkhard Schaeder (* 27. Juli 1938 in Striegau; † 25. Dezember 2010 in Bonn) war ein deutscher Germanist.

Schaeder studierte von 1960 bis 1967 Germanistik, Geschichte, Philosophie und Sprachwissenschaft an der Universität Bonn und der Freien Universität Berlin. Anschließend war er in Bonn als wissenschaftlicher Angestellter tätig: bis 1976 bei der Forschungsgruppe LIMAS (Linguistik und maschinelle Sprachverarbeitung) und danach bis 1979 bei der Bonner „Forschungsstelle Öffentlicher Sprachgebrauch“ des Mannheimer Instituts für deutsche Sprache.

Nach der Promotion zum Dr. phil. an der Universität Essen im Jahr 1979 wirkte er bis 1988 als wissenschaftlicher Assistent (Linguistik der deutschen Sprache) am Fachbereich 3 Literatur- und Sprachwissenschaften der Universität-Gesamthochschule Essen. 1987 habilitierte er sich (Venia legendi für Germanistik/Sprachwissenschaft) und war von 1989 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2003 Universitätsprofessor für Germanistik/Linguistik/Fachsprachliche Kommunikation im Deutschen am Fachbereich 3 Sprach- und Literaturwissenschaften der Gesamthochschule Siegen.

Seine Forschungsschwerpunkte waren Grammatik und Lexikologie des Deutschen, Fachsprachen und Angewandte Sprachwissenschaft, Sprach- und Fachlexikographie und Orthographie.

Schriften (Auswahl)

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  • Teil II: Rechtschreibreform und maschinelle sprachverarbeitung. Oder: Von der unwahrscheinlichkeit, in computern liebe genossen zu haben. In: Hans Glinz, Burkhard Schaeder, Herrmann Zabel: Sprache, Schrift, Rechtschreibung. Schwann, Düsseldorf 1987, ISBN 3-447-05082-9, S. 64–101.
  • Studienbibliographie germanistische Linguistik. Lang, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-631-53953-3.
  • mit Aleka Rapti: Unilex. Universitätswörterbuch für in- und ausländische Studierende. Universitätsverlag, Siegen 2008, ISBN 978-3-936533-25-5.
  • mit Agnieszka Błażek, Aleka Rapti: Unilex: Universitätswörterbuch Deutsch-Polnisch. Ein Leitfaden zur studentischen Mobilität. Warschau 2010, ISBN 978-83-60058-78-7.

Als Herausgeber

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  • Lexikon und Lexikographie: maschinell – maschinell gestützt. Grundlagen – Entwicklungen – Produkte. Olms, Hildesheim 1990, ISBN 3-487-09433-9.
  • Wortarten. Beiträge zur Geschichte eines grammatischen Problems. Niemeyer, Tübingen 1992, ISBN 3-484-31133-9.
  • Fachlexikographie. Fachwissen und seine Repräsentation in Wörterbüchern. Narr, Tübingen 1994, ISBN 3-8233-4532-X.
  • Neuregelung der deutschen Rechtschreibung. Beiträge zu ihrer Geschichte, Diskussion und Umsetzung. Lang, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-631-35030-9.
  • mit Clemens Knobloch: Wortarten und Grammatikalisierung : Perspektiven in System und Erwerb. De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-018411-7.